In Kapitel sieben wird der Tod Ikemefunas geschildert, der eben noch Heuschrecken kauend mit Okonkwo und seinem Sohn im obi, der Hütte, gesessen ist. Er ist eine durchwegs positiv besetzte Gestalt, die Mitleid und Sympathie beim Leser entstehen lassen - und bei der gesamten Familie Okonkwos und ihm selber.
So dramatisch das Geschehen ist, so schlicht beinahe wird sein Ende erzählt.
Texte
Montag, 10. Februar 2014
Samstag, 8. Februar 2014
Wie ich Afrika näher kennen lernte
Auf Afrika aufmerksam geworden bin ich zum einen durch den einfachen Blick auf den Atlas: Tunis am Nordrand des Kontinents ist von Wien genausoweit entfernt wie Barcelona oder Stockholm. Aber in unserer inneren Landkarte ist Afrika weit weit von uns entfernt, ein Nichtkontinent, exotisch, fremd.
Vor allem durch das Zusammenleben mit Afrikanern in Wien und Madrid ist mir dieser Kontinent aber näher gekommen. Besonders Nigeria und Rwanda sind mir besser bekannt.
Nigeria ist mit 150 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Seine beiden Hauptstämme Yeruba und Igbo, die Korruption, der Ölreichtum, die Kriminalität in Lagos (10 Mio. Einwohner), die Probleme zwischen dem armen muslimischen Norden und dem reichen christlichen Süden, Berühmtheiten wie der Literaturnobelpreisträger Wole Soynka, Ken Saro-Wiwa, Träger des alternativen Nobelpreises, der 1995 von der Militärdiktatur in einem Schauprozess hingerichtet wurde, und eben Chinua Achebe sind mir aus dieser Zeit vertraut.
Wer mehr über die Igbo und ihre Kultur wissen möchte: http://www.igboguide.org/
Vor allem durch das Zusammenleben mit Afrikanern in Wien und Madrid ist mir dieser Kontinent aber näher gekommen. Besonders Nigeria und Rwanda sind mir besser bekannt.
Nigeria ist mit 150 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Seine beiden Hauptstämme Yeruba und Igbo, die Korruption, der Ölreichtum, die Kriminalität in Lagos (10 Mio. Einwohner), die Probleme zwischen dem armen muslimischen Norden und dem reichen christlichen Süden, Berühmtheiten wie der Literaturnobelpreisträger Wole Soynka, Ken Saro-Wiwa, Träger des alternativen Nobelpreises, der 1995 von der Militärdiktatur in einem Schauprozess hingerichtet wurde, und eben Chinua Achebe sind mir aus dieser Zeit vertraut.
Wer mehr über die Igbo und ihre Kultur wissen möchte: http://www.igboguide.org/
Erster Eindruck - erstes Kapitel
Finde die Darstellung, Charakterisierung des Vaters von Okonkwo sehr gelungen. Unoka ist ein Mensch, nicht unähnlich dem - wohl zu oberflächlich so verstandenen - griechischen Philosophen Epikur, der den Genuss eines jeden Tages als wichtigen Wert ansah.
In ihrer Vater-Sohn-Dynamik geben die beiden vielleicht auch uns Anlass, unsere Beziehung zu unseren Vätern bzw. Eltern zu reflektieren. Welche Dinge und Verhaltensweisen sind es, die ich bewusst NICHT von meinen Eltern übernehmen will?
In ihrer Vater-Sohn-Dynamik geben die beiden vielleicht auch uns Anlass, unsere Beziehung zu unseren Vätern bzw. Eltern zu reflektieren. Welche Dinge und Verhaltensweisen sind es, die ich bewusst NICHT von meinen Eltern übernehmen will?
Eine neue Übersetzung
Lese jetzt das Buch zum zweiten Mal, diesmal in der von uns benutzten neuen Übersetzung von Uda Strätling. Im Vergleich zur Übersetzung von Dagmar Heusler und Evelin Petzold (Suhrkamp 1983) viel näher am Original. Ich habe mir erlaubt die ersten Sätze des Originals unten einzufügen, und lade alle ein, die deutsche Übersetzung damit zu vergleichen.
| Quelle: http://www.amazon.com/Things-Apart-Penguin-Modern-Classics-ebook |
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